Bindegewebsmassage

Die Bindegewebsmassage ist eine ganzheitliche, manuelle Behandlungsmethode, die die Einzigartigkeit des Menschen und seiner lokalen und allgemeinen Krankheitssyndrome, sowie vor allem die möglichen Reaktionen des Patienten berücksichtigt.

Nach Absprache auch als Hausbesuch möglich.


Die charakteristische Technik der Bindegewebsmassage besteht darin, die Haut mittels der Fingerkuppen gegen ihre Unterlage zu verschieben.

Die Behandlung mit Bindegewebsmassage produziert u.a. eine allgemeine Entspannung und eine Schmerzstillung auch in vom behandelten Bereich entfernten Körperregionen.

 

Darüber hinaus entsteht eine natürliche und unterschwellige Stimulation des zerebrospinalen und vegetativen Nervensystems und des gesamten Hormonsystems. Sensibliltätsstörungen der Haut, Berührungsschmerzen, sowie Funktionsstörungen von Organen und Bewegungsapparat werden sehr oft positiv beeinflusst.

 

Hilfe bei Erfrierungen und Migräne
Angewendet wird die Bindegewebsmassage vor allem bei Durchblutungsstörungen, wobei ruhende Gefäße aktiviert werden. Bei venösen und lymphatischen Störungen wird gute Entstauung erzielt; Blutdruckanomalien sind ausgleichbar und bei Erfrierungen ist die Durchblutung der Zehen oder Fingerspritzen wieder zu erreichen. Gute Erfolge sind bei Migräne und anderen Kopfschmerzformen bis hin zur Schmerzfreiheit zu erreichen. Bei Magen-Darm-Störungen wird besonders die Stuhlträgheit durch Anregung der Darmperistaltik hervorragend beeinflusst; bei Atmungserkrankungen sind die wichtigsten Indikationen Bronchitis, Asthma bronchiale und der Heuschnupfen, bei dem vorbeugend vier bis sechs Wochen vor Ausbruch zur Stärkung der vegetativen Abwehrlage zu behandeln ist. Bei den verschiedenen und häufig auftretenden Regelstörungen der Frau und bei Beschwerden im Klimakterium bringen der Einsatz der Bindegewebsmassage erstaunliche Besserung; bei Wöchnerinnen kann sogar die Milchbildung angeregt werden.

 

Wie im gesamten Bereich der Reflexzonentherapie bestehen auch bei der Bindegewebsmassage über die genauen Abläufe im Körper während und nach der Therapie bis heute nur Theorien, die bislang durch keine Untersuchung gesichert sind. Wichtig ist jedoch, dass eine Technik hilft - und das ist seit nun mehr als 70 Jahren unbestreitbar