Die Krankengymnastik ist eine Therapie, bei der mit verschiedenen Behandlungsmethoden durch planmäßigen abgestuften Einsatz von aktiven und passiven Maßnahmen Bewegungsstörungen geheilt oder gelindert werden können.
Nach Absprache auch als Hausbesuch möglich. [mehr...]
Bei Diagnosen wie z.B.:
- Schiefhals
- Lähmungen
- Haltungsschäden
- Skoliose
- Hüftdysplasie
- Muskelerkrankungen
- Syndrome ( Down-Syn...)
- Atemwegserkrankungen
- Asymmetrien (Einseitigkeit)
- Angeborene Fehlbildungen
- Fußdeformitäten ( Knickfuß, Sichelfuß, Knick-Senkfuß )
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Dreidimensionale Skoliosebehandlung
nach Katharina Schroth
Skoliose nennt man die seitliche Verkrümmung der Wirbelsäule, meist in Verbindung mit einer Verdrehung der Wirbelkörper und Verformungen des Brustkorbes.
Ziel der Behandlung ist es, die fehlgeformten Körperstrukturen zu strecken, die erreichbare Haltungskorrektur muskulär zu festigen und dadurch Schmerzzustände zu beseitigen oder zu mildern. Um dieses zu erreichen werden die Übungen ganz individuell an die jeweils bestehenden Verformungen des Patienten angepasst. Spezielle Atemtechniken und Anspannungsübungen werden erlernt und müssen regelmäßig selbständig geübt werden.
Die Übungen werden an der Sprossenwand, mit Stuhl und Tisch, am Boden oder eventuell mit Hilfsmitteln wie Stab und Theraband ausgeführt.
Die Skoliose ist in den meisten Fällen eine angeborene Fehlstellung.
Schon Kinder sollten mit der Therapie anfangen, um eine Verschlimmerung der Skoliose in der Wachstumsphase zu vermeiden. Die Notwendigkeit einer Operation kann so verhindert werden. Im Erwachsenenalter werden die schleichende Progredienz und die normalerweise auftretenden sekundären Funktionsstörungen behandelt.
Weitere Indikationen für die Schroth – Therapie sind:
Morbus Scheuermann
Morbus Bechterew
andere Wirbelsäulendeformitäten
Haltungsstörungen
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Was bedeutet gerätegestützte Krankengymnastik?
Seit dem 01.07.2001 können Vertragsärzte der Krankenkassen "Gerätegestützte Krankengymnastik" verordnen. [mehr...]
Standardisierte Heilmittelkombinationen - D1
Auch kleine "ambulante Reha" - eine Kombination von "Gerätegestützter Krankengymnastik" und "Manueller Therapie" um den Patienten rundum optimal zu Behandeln und schnell Behandlungserfolge zu erzielen.
Manuelle Therapie
Die Manuelle Therapie befaßt sich mit speziellen diagnostischen und therapeutischen Verfahren, die der Auffindung (Erkennung) und Behandlung von reversiblen Funktionsstörungen am Bewegungsapparat dienen. [mehr...]
Die Kieferbehandlung ist eine Sonderform der Krankengymnastik bzw. der Manuellen Therapie. [mehr...]
Die Mc Kenzie Therapie ist ein angesehenes Untersuchungs- und Behandlungskonzept speziell für Wirbelsäulenleiden. Im Vordergrund steht ein aktiver Behandlungsplan mit Übungen, die die Struktur und den Stoffwechsel der Weichteilgewebe, einschließlich der Bandscheiben verbessern.
Was ist PNF ?
Die Abkürzung PNF steht für: Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation, und bedeutet das Zusammenspiel von Nerven und Muskulatur. Gemeint ist damit in der Physiologie die Reizbildung und -leitung im nervalen und muskulären System für ein sinnvolles Zusammenspiel aller Muskeln und Gelenke des Körpers. [mehr...]
Was ist Behandlung nach Vojta ?
Das komplexe Diagnostik- und Therapiesystem wurde in den 60er Jahren von dem Kinder- und Erwachsenenneurologen Dr. Vojta, der seit 1975 im Kinderzentrum München tätig ist, entwickelt. Das System beruht auf empirischen Beobachtungen von Bewegungsabläufen der motorischen Entwicklung im 1. Lebensjahr, deren Gesetzmäßigkeit Dr. Vojta erkannte und genau beschrieb. [mehr...]
Was ist Behandlung nach Bobath ?
Die Methode wurde von Berta Bobath, Krankengymnastin und ihrem Mann, Dr. Karel Bobath, Neurologe, entwickelt. Nach dem Bobath-Behandlungskonzept werden Kinder behandelt, die aufgrund einer frühen Hirnschädigung bewegungsgestört sind (Spastiker, Athetotiker u. a.).Während der Behandlung lernt das Kind unter den Händen des Therapeuten normale Bewegungsabläufe am eigenen Leib kennen. Die durch die Schädigung vorhandenen abnormen Haltungs- und Bewegungsmuster müssen gehemmt werden, damit willkürliche, koordinierte Bewegungen ausgeführt werden können.Die Schulung der Kopf- und Rumpfkontrolle, Gleichgewichtsreaktionen, Gleichgewichtsübertragungen von einer auf die andere Körperseite, stehen im Vordergrund der Behandlung. [mehr...]
Osteopathische Behandlungtechniken
Was ist das, Osteopathie?
Die osteopathische Medizin dient vorwiegend der Erkennung und Behandlung von Funktionsstörungen. Die Diagnose durch den Arzt oder Heilpraktiker erfolgt mit spezifischen osteopathischen Techniken, die mit den Händen ausgeführt werden.
Für Kinder besonders angezeigt: sanftes Behandeln ohne Medikamente.
Die Anwendung osteopathischer Medizin setzt genaueste Kenntnisse der Anatomie und Physiologie voraus. Zu den Grundlagen der Osteopathie zählen die Einheit des menschlichen Körpers, die wechselseitige Abhängigkeit von Struktur und Funktion und die selbstregulierenden Kräfte im Körper.
Mehr siehe unter Physikaische Therapie [mehr...]
Die sanfte Wirbel- und Gelenk-Behandlung nach "DORN ist eine seit 25 Jahren erfolgreich angewandte Therapie. Sie ist eine sanfte aber äußerst wirkungsvolle Methode zur Regulierung von Wirbelsäulen- und Gelenkproblemen. [mehr...]
Was bedeutet Atem? Atem bedeutet Gasaustausch. Er umfaßt die Aufnahme des Gases Sauerstoff in der Lunge und dessen Transport auf dem Blutweg zu den Körperzellen, gleichwie auch den Transport des Gases Kohlendioxyd und dessen Abgabe an die Lungen. [mehr...]
Beckenbodengymnastik
Training der Beckenbodenmuskulatur wird angewendet bei Blasenfunktionsstörungen und Inkontinenz. Diese treten beispielsweise auf nach Unterleibsoperationen bei Frauen und Prostataoperationen bei Männern. Darüber hinaus ist das Beckenbodentraining als Rückbildungsgymnastik besonders wichtig nach Kindsgeburten zur Therapie und Prophylaxe der vorgenannten Beschwerden. [mehr...]
Die Breuss-Massage ist eine feinfühlige, stark energetische Rückenmassage, die imstande ist, energetische und körperliche Blockaden zu lösen. Sie leitet die Regeneration von unterversorgten Bandscheiben ein und lockert die wirbelumgebende Muskulatur. Damit ist sie der Schlüssel zur Lösung vieler Probleme im Bewegungsapparat besonders im Kreuzbeinbereich. [mehr...]
Was ist Funktionelle Bewegungslehre ?
Die Funktionelle Bewegungslehre wurde von Frau Dr. h.c. Susanne Klein-Vogelbach, Physiotherapeutin in Basel/CH entwickelt. Die FBL Klein-Vogelbach ist ein Verfahren der unmittelbaren Bewegungsbeobachtung und ihrer Auswertung für die Therapie. Das Leitbild ist das normale Bewegungsverhalten des gesunden Menschen. Kann dieses Ziel nicht erreicht werden, sucht der Therapeut den bestmögllichen Kompromiss. [mehr...]